Manche haben den Rhythmus im Blut

 

Die Trommel ist eines der ältesten Instrumente, das den Rhythmus vorgibt und damit etwas zum Ausdruck bringen will. Für lange Zeit ähnlich den Rauchzeichen zur Nachrichtenübermittlung genutzt, sind die Buschtrommeln ein heute noch hier und da gepflegter Bestandteil des Sprachgebrauchs. Trommeln dienten auch der Einstimmung auf kriegerische Auseinandersetzungen, heutzutage gestalten sich Trommelworkshops in friedlicher Absicht, um energiegeladener Dynamik hörbare Gestalt zu verleihen. Trommeln bestimmen den Rhythmus der Musik in Afrika, in Brasilien, Kuba und weiten Teilen der Karibik, das Trommeln ergreift zunehmend Besitz von den Gemütern der Menschen auch auf dem europäischen Kontinent. Trommelworkshops sind ein Instrument der Selbsterfahrung, das Trommeln will gelernt sein. Wer den Rhythmus nicht im Blut hat, kann ihn sich aneignen unter professioneller Anleitung, zusammen mit anderen Adepten. Trommelworkshops bilden den Rahmen für einen Urlaub unter Gleichgesinnten, sie geben den Hintergrund ab für ein Wochenende zum Abtauchen in ungestörter Atmosphäre, halten auch her als Motivationsgrundlage zur Teambildung im Businessbereich. Wer schon einmal miteinander getrommelt hat, der geht rücksichtsvoller mit dem anderen um, hat seine Stärken und seine Schwächen kennengelernt. Das Trommeln kann zusammenschweißen, hilft dabei, Meinungsverschiedenheiten auf anderer Ebene auszutragen und verbindet gegenteilige Strömungen zu einer gemeinsamen Richtung. Wer dabei den Ton angibt, muss sich herausstellen.

Wissenswertes