Afrikanische Rhythmen verbinden Kulturen

Trommeln kann auch heilsam sein. Einer, der bereits internationale Erfolge gefeiert hat, ist Adjiri Odametey. Odametey Spiritual Drumming verbindet afrikanisches Trommeln mit afrikanischem Tanz, die Workshops geben der Lebensfreude Ausdruck und zelebrieren die afrikanische Lebensweise in europäischem Umfeld. Westafrikanische Rhythmen vermischen sich in der Performance des gebürtigen Ghanaers mit Reggae und Calypso. Seni Cissiko aus dem Senegal spielt die Kora, Massaer Diouf lehrt afrikanischen Tanz. Mamadou Sanou aus Burkina Faso trommelt meisterhaft und gibt sein Wissen und seine Fähigkeiten auch gern an Interessierte weiter. Reiner Dürr unterrichtet Djembé, Eva Dahn rhythmischen Tanz. Famadi Sako von der Elfenbeinküste, heute in München zu Hause, lehrt traditionelle Malinke-Rhythmen und den gekonnten Umgang mit der Basstrommel. Yella Schicketanz beschränkt sich auf Solo-Performances, Jossy Wilson gibt Anweisungen zum richtigen Umgang mit den Talking Drums. Die Trommeln sprechen zu lassen, setzt ein Zeichen dafür, dass auch ganz verschiedene Kulturen zum Einklang finden können, in der Musik vereinigen sich die verschiedensten Stilelemente zum gemeinsamen Erlebnis. Das spirituelle Erleben und seine heilsame Auswirkung ist weitgehend auf das Betätigungsfeld von Odametey Spiritual Drumming begrenzt, wenngleich sich die heilsamen Kräfte des Trommelns grundsätzlich nicht eingrenzen lassen. Was durch Schallwellen übertragen wird, kann sich im Raum ihrer Ausbreitung jeder zu eigen machen, der es zu hören versteht.

Wissenswertes